Interessante Studie zur Dread Disease Versicherung

Geschrieben von am 8. Oktober 2013

Gerade eben wurden die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht, die durch die amerikanische Genworth Financial Inc. mit Sitz in Richmond in Auftrag gegeben worden ist. Der Konzern Genworth hat rund 6.000 Mitarbeiter und ist in mehr als zwei Dutzend Ländern der Welt mit Versicherungen aller Art aktiv. Sie zeigen auf, wie notwendig eine Dread Disease Versicherung ist, unter der man eine spezielle Absicherung für den Fall einer besonders schweren und klar definierten Form der Erkrankung versteht.

Die Zahlen schwerer Erkrankungen sind auch in Deutschland hoch

Allan Karlsen ist der regionale Spezialist von Genworth für die Dread Disease Versicherung in Nord-Europa. Er gab der Presse gegenüber an, dass beispielsweise eine halbe Million Menschen pro Jahr allein in Deutschland einen Schlaganfall erleiden. Bei rund 280.000 der in die Kliniken eingelieferten Patienten wird ein Herzinfarkt diagnostiziert. Dazu kommen etwa 480.000 neue Krebserkrankungen pro Jahr, die ebenfalls unter den Leistungsumfang einer Dread Disease Versicherung fallen würden.

Schlimme Folgen für die Betroffenen

Die von Genworth beauftragte Studie fragte auch ab, mit welchen Folgen die Familien der Betroffenen rechnen. Abgesehen von den Einschränkungen im Alltag standen die wirtschaftlichen Aspekte im Vordergrund der Umfrage. So gibt beispielsweise jeder fünfte Befragte an, dass er zum Ausgleich von ausfallendem Einkommen der Hauptverdiener einer Familie bis zu 25.000 Euro von eventuell vorhandenem Sparguthaben einsetzen muss. Etwa 15 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die wirtschaftlichen Einbußen bei den Betroffenen einer der genannten Erkrankungen sogar noch weit höher liegen könnten.

Das Fazit von Allan Karlsen

Karlsen stellte in Auswertung der Umfrage fest, dass es noch erhebliche Defizite beim Informationsstand der wirtschaftlichen Folgen einer schweren Erkrankung in der Haushalten gibt. Vor allem seien sich die Menschen der Tatsache nicht bewusst, dass von den privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen nur ein Teil der Einkommensausfälle und auch das nur über einen gewissen Zeitraum hinweg erstattet werden. Sie reichen für die oftmals sehr langen Rehabilitationszeiten nach einer schweren Erkrankung nicht aus.

Kategorie / Thema: Allgemein, Dread Disease, Nachrichten
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Aktuell 1 Kommentar zum Beitrag “Interessante Studie zur Dread Disease Versicherung”

  1. am 9. Oktober 2013 um 11:02 1. Kommentar geschrieben von Thomas Dueren

    Schlimme Zahlen, wenn man das so liest. Bei unserer Gesellschaft aber stellenweise auch nicht verwunderlich. Irgendwie müssen wir ja jeden Tag funktionieren wie Maschinen. Das man bei all dem Stress, den viele in ihrem Arbeitsalltag heutzutage haben, krank wird, verwundert mich kaum. Sicher, Arbeit gehört dazu und ist sehr wichtig. Ohne Wirtschaft geht es nun mal nicht. Aber unsere Gesundheit kommt leider oft viel zu kurz.

    Finde es gut das solch eine Studie durchgeführt wird. Dieses Thema und auch die Dread-Disease Versicherung an sich sollte noch viel mehr an die Menschen heran getragen werden, denn die Folgen sind nicht nur für die Betroffenen der Krankheit, sondern auch für die Angehörigen enorm und kaum abzusehen.

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