Krebsversicherung für Frauen: Eine Sonderform der Dread Disease Versicherung

Geschrieben von am 28. Februar 2014

Die Dread Disease Versicherung schützt vor den finanziellen Folgen schwerer Krankheiten. Eine Sonderform ist dabei die neue Krebsversicherung für Frauen. Alleine in Deutschland erkranken Jahr für Jahr 60.000 Frauen an Brustkrebs. Aber auch andere frauentypische Krebsarten, wie Gebärmutter- oder Eierstockkrebs deckt die Krebsversicherung speziell für Frauen ab. Insgesamt sind im Leistungskatalog acht verschiedene Krebsarten abgesichert.

Für die Versicherung muss ein monatlicher Beitrag gezahlt werden, der abhängig vom Alter ist. Im günstigsten Fall beträgt dieser zwei Euro monatlich, ab dem 50. Lebensjahr, der höchsten Altersstufe, werden 34 Euro monatlich fällig. Wird Krebs festgestellt, leistet die Versicherung eine Einmalzahlung. Diese liegt meist bei 25.000 oder 50.000 Euro.

Einfache Gesundheitsprüfung

Bei der Krebsversicherung setzen die Versicherer auf eine stark vereinfachte Gesundheitsprüfung. Es müssen lediglich zwei Fragen beantwortet werden:

  1. Hatten Sie schon einmal Krebs?
  2. Hatten Großmutter, Mutter oder Schwester Krebs?

Wird die erste Frage mit Ja beantwortet, kann die Versicherung nicht mehr abgeschlossen werden. Bei der zweiten Frage, die bejaht wurde, kann die Versicherung zwar abgeschlossen werden, jedoch steigen die Beiträge um 50 Prozent an. Grundsätzlich kann die Krebsversicherung für Frauen nur bis zum 64. Lebensjahr abgeschlossen werden und endet automatisch mit dem 70. Lebensjahr.

Der Leistungsfall

Der Leistungsfall tritt mit der Diagnose Krebs ein. Die Auszahlung soll nach Angaben der Versicherer zügig erfolgen und ist steuerfrei. Mit dem Geld können Behandlungen gezahlt werden, die die Kasse nicht übernimmt, Zuzahlungen für die Behandlungen oder auch ein vorübergehender Verdienstausfall kompensiert werden.

Kritik an der Krebsversicherung für Frauen

Es gibt natürlich ebenfalls kritische Stimmen, die die Krebsversicherung für Frauen nicht so positiv ansehen. So geben sie zu bedenken, dass sehr viele Frauen erst mit 69 Jahren an Krebs erkranken und somit viele von ihnen vor Auslaufen der Versicherung nur geringe Chancen haben, diese in Anspruch zu nehmen. Zudem wird bemängelt, dass nicht alle häufigen Krebsarten abgesichert werden.

Zudem leistet die Versicherung nur bei der ersten Krebsdiagnose. Sollte der Krebs wieder kommen oder andere Organe betreffen, erfolgt keine Leistung. Krebsvorstufen sind ebenfalls nicht mit abgesichert. Daher empfehlen die Kritiker, dass nach Alternativen gesucht wird. Die vollständige Dread Disease Versicherung oder eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung könnten Alternativen sein. In der Dread Disease Versicherung sind immerhin mehr als 30 verschiedene Erkrankungen abgesichert.

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