Makler sind offener für Alternativen zur BU

Geschrieben von am 25. Juli 2014

Lange Zeit galt die Berufsunfähigkeitsversicherung als wichtigste Versicherung zur Absicherung der eigenen Arbeitskraft. Durch ständige Weiterentwicklungen und Verbesserungen der Policen und Bedingungen, sind die BU-Versicherungen zwar immer leistungsfähiger geworden, allerdings auch sehr teuer. Zudem werden immer mehr Risikogruppen ausgeschlossen.

2013 haben aber sowohl Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen, als auch selbstständige BU-Versicherungen deutlich nachgelassen. Das geht aus der GDV Statistik 2013 hervor. Einen der wichtigsten Gründe dafür sieht der Geschäftsführer des Analysehauses Franke und Bornberg, Michael Franke, in der schweren „Erreichbarkeit“ der BU. Diese bestimmt sich durch Preis und Risikoprüfung.

Viele Menschen müssen auf Alternativen ausweichen

Franke erklärt, dass der BU-Schutz für viele Arbeitnehmer schlicht und ergreifend zu teuer sei, für andere ist er aufgrund des ausgeübten Berufs oder eventueller Vorerkrankungen gar nicht möglich. Daher müssen andere Absicherungen für die eigene Arbeitsfähigkeit her. Beispiele dafür sind die Dread Disease Versicherung, die Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die Grundfähigkeitsversicherung usw.

Sie sichern den Versicherten beim Verlust bestimmter Fähigkeiten oder beim Eintritt schwerer Krankheiten optimal ab. Allerdings haben sich die Versicherungsmakler lange Zeit gegen diese Alternativen gesträubt. Noch 2012 war nicht einmal jeder fünfte Makler bereit, sich überhaupt mit den Alternativen zur klassischen BU auseinanderzusetzen, geschweige denn, sie den Kunden anzubieten. Das ging aus einer Umfrage bei einer Veranstaltung zum Thema hervor, an der mehr als 1.000 Versicherungsmakler teilnahmen.

Makler befassen sich jetzt eher mit Dread Disease Versicherung und Co.

Mittlerweile hat sich das geändert, wie Franke bestätigt. Die überwiegende Mehrheit der Makler befasst sich zumindest schon einmal mit den Alternativen zur BU. So gaben 22 Prozent der befragten Makler an, dass sie die Erwerbsunfähigkeitsversicherung als beliebteste Alternative zur BU ansehen. Für jeden fünften Makler waren MultiRiskTarife, die auf Basis einer Lebens- oder Unfallversicherung fungierten, eine attraktive Alternative.

Immerhin 17 Prozent gaben an, dass die Dread Disease Versicherung die richtige Wahl sein könnte. Die Grundfähigkeitsversicherung sahen 14 Prozent als sinnvolle Alternative an. Gerade einmal sieben Prozent der Makler weigern sich weiterhin, nach Alternativen für die BU zu suchen.

Kategorie / Thema: Allgemein, Dread Disease, Nachrichten, News
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