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Schwere-Krankheiten-Versicherung

Dread-Disease-Versicherung 2026/27 auch Critical-Illness- oder Schwere-Krankheiten-Versicherung genannt

Einmalzahlung bei bis zu 75 schweren Krankheiten
– je nach Tarif

  • Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall und viele weitere schwere Krankheiten versichert
  • Vereinbarte Summe als Einmalzahlung bei Diagnose
  • Teilleistungen schon bei frühen Krankheitsstadien (tarifabhängig)
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€
Zwischen 5.000 € und 1.000.000 €
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Hier ein Auszug unserer Partner:

  • NÜRNBERGER
  • Canada Life
  • Zurich
  • BarmeniaGothaer
  • Swiss Life
  • Dialog
Tarife im Überblick

Ausgewählte Dread-Disease-Tarife 2026

Ein Auszug aus über 40 Anbietern – welcher Tarif zu Ihnen passt, hängt von Alter, Gesundheit und Wunschsumme ab. Ihr persönlicher Vergleich ist kostenfrei und unverbindlich.

NÜRNBERGERDread Disease (Komfort / Premium)

Krankheiten
über 50
Kinder
bis 18 J. beitragsfrei, 50 % der Summe, max. 35.000 €
Besonderheit
50 % Teilleistung bei frühen Stadien

Canada LifeSchwere Krankheiten Vorsorge

Krankheiten
55
Kinder
automatisch mitversichert, bis 35.000 €
Besonderheit
MultiPay bei zweiter Erkrankung (optional)

ZurichKrankheits-Schutzbrief

Krankheiten
75
Kinder
beitragsfrei mitversichert, je nach Tarif bis 35.000 €
Besonderheit
Beiträge für die ganze Laufzeit garantiert

BarmeniaGothaerPerikon (Baustein)

Krankheiten
50
Kinder
mitversichert von 1 bis 17 J., max. 25.000 €
Besonderheit
kombinierbar mit BU & Todesfall, Beitrag 5 J. garantiert

Stand: Oktober 2026 · Auswahl ohne Rangfolge · Angaben ohne Gewähr, maßgeblich sind die Versicherungsbedingungen.

Ratgeber

Abgesichert bei schweren Krankheiten: die Dread-Disease-Versicherung

Die Dread-Disease-Versicherung – auch Critical-Illness- oder Schwere-Krankheiten-Versicherung genannt – wurde 1983 in Südafrika entwickelt und wird in Deutschland seit 1993 angeboten. Sie zahlt Ihnen eine vereinbarte Summe auf einmal aus, sobald bei Ihnen eine im Vertrag definierte schwere Krankheit festgestellt wird – zum Beispiel Krebs, ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall.

Warum wir keine reinen Krebsversicherungen empfehlen

Eine reine Krebsversicherung leistet nur bei einer einzigen Diagnose. Herzinfarkt und Schlaganfall gehören aber ebenso zu den häufigsten schweren Erkrankungen: Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 518.000 Menschen neu an Krebs, rund 270.000 erleiden einen Schlaganfall, und rund 186.000 werden wegen eines Herzinfarkts im Krankenhaus behandelt. Eine Dread-Disease-Versicherung deckt je nach Tarif 50 bis 75 Krankheiten ab – neben Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall zum Beispiel auch Multiple Sklerose, Organtransplantationen, Blindheit, Taubheit oder Lähmungen.

Für Hauptverdiener ist das besonders wichtig: Eine schwere Krankheit bedeutet oft monatelangen Verdienstausfall und zusätzliche Kosten, etwa für Therapien, eine Haushaltshilfe oder den Umbau der Wohnung. Miete, Kredit und Lebenshaltungskosten laufen trotzdem weiter.

Dread-Disease-Versicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zahlt eine monatliche Rente, wenn Sie Ihren Beruf voraussichtlich mindestens sechs Monate lang zu mindestens 50 % nicht mehr ausüben können – egal aus welchem gesundheitlichen Grund, auch bei psychischen Erkrankungen. Für Ihre Arbeitskraft ist sie deshalb meist der wichtigere Grundschutz. Die Dread-Disease-Versicherung ergänzt die BU sinnvoll, weil sie schon bei der Diagnose zahlt. Erhalten Sie wegen Ihres Berufs oder Ihrer Gesundheit keine bezahlbare BU, kann sie auch eine Alternative sein. Mehr dazu: Unterschiede im Detail.

Feste Auszahlung nach der Diagnose – auch wenn Sie weiterarbeiten

Die Versicherung zahlt, sobald Ihre Diagnose der Krankheitsdefinition in den Bedingungen entspricht und eine kurze Überlebenszeit – meist 14 Tage – abgelaufen ist. Ob Sie weiterarbeiten können, spielt keine Rolle. Über das Geld verfügen Sie frei: für Behandlungen, die die Krankenkasse nicht bezahlt, für die Tilgung eines Kredits, für den Umbau der Wohnung oder um beruflich kürzerzutreten und sich ganz auf Ihre Genesung zu konzentrieren.

Wichtiger als die Zahl der versicherten Krankheiten ist, wie die Krankheiten definiert sind – zum Beispiel, ab welchem Stadium eine Krebserkrankung als „schwer“ gilt. Genau diese Unterschiede prüfen wir im Vergleich für Sie.

Für wen ist eine Dread-Disease-Versicherung sinnvoll?

Besonders sinnvoll ist sie für:

  • Hauptverdiener, deren Familie auf ihr Einkommen angewiesen ist
  • Selbstständige und Freiberufler ohne Lohnfortzahlung
  • Immobilienbesitzer und alle mit laufenden Krediten
  • Menschen, die keine oder nur eine sehr teure Berufsunfähigkeitsversicherung erhalten
  • Unternehmen, die Schlüsselpersonen absichern möchten (Keyperson-Versicherung)

Weniger geeignet ist sie, wenn Sie noch keine Berufsunfähigkeitsversicherung haben, aber eine erhalten können – dann sichern Sie zuerst Ihre Arbeitskraft ab. Auch psychische Erkrankungen, die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit, sind in der Dread-Disease-Versicherung in der Regel nicht versichert.

Was kostet eine Dread-Disease-Versicherung?

Einen Pauschalpreis gibt es nicht: Der Beitrag hängt vor allem von Eintrittsalter, Gesundheit, Raucherstatus, Versicherungssumme, Laufzeit und Leistungsumfang ab. Alle Kostenfaktoren im Überblick finden Sie im Abschnitt Kosten auf der Vergleichsseite.

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Als Faustregel gilt: Die Summe sollte Ihren Einkommensausfall und die Zusatzkosten für ein bis zwei Jahre abdecken – plus eventuelle Restschulden.

Summen-RechnerWie hoch sollte Ihre Versicherungssumme sein? In 4 Angaben zum Orientierungswert.
Wie lange soll die Summe Ihr Einkommen ersetzen?
Kinder im Haushalt
  • Einkommensersatz72.000 €
  • Restschuld Kredite0 €
  • Zusatzkosten (Therapie, Haushaltshilfe, Betreuung)10.000 €
Empfohlene Versicherungssumme85.000 €

Orientierungswert: Einkommensersatz + Restschuld + pauschal 10.000 € Zusatzkosten und 5.000 € je Kind, aufgerundet auf volle 5.000 € (mindestens 25.000 €, höchstens 1 Mio. €). Ihre persönliche Situation berücksichtigen wir im Angebot.

Gesundheitsfragen und Vorerkrankungen

Vor dem Abschluss beantworten Sie Fragen zu Ihrer Gesundheit. Diese Fragen müssen Sie vollständig und wahrheitsgemäß beantworten (vorvertragliche Anzeigepflicht). Sonst kann der Versicherer vom Vertrag zurücktreten oder im Leistungsfall die Zahlung verweigern – in der Regel bis zu fünf Jahre nach Vertragsschluss, bei vorsätzlich oder arglistig falschen Angaben bis zu zehn Jahre.

Haben Sie Vorerkrankungen, kann der Versicherer einen Zuschlag verlangen, eine Krankheit ausschließen oder den Antrag ablehnen. Hier kann eine anonyme Risikovoranfrage sinnvoll sein: Der Versicherer prüft dann vorab ohne Ihren Namen, ob und zu welchen Bedingungen er Sie versichern würde.

Vor- und Nachteile auf einen Blick

Vorteile

  • Einmalzahlung schon bei der Diagnose
  • Geld zur freien Verwendung
  • leistet auch, wenn Sie weiterarbeiten
  • oft leichter zu bekommen als eine Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Kinder häufig beitragsfrei mitversichert

Nachteile

  • Nur die im Vertrag genannten Krankheiten sind versichert.
  • Psychische Erkrankungen und Rückenleiden sind meist nicht versichert.
  • Die Leistung gibt es erst ab einem bestimmten Schweregrad.
  • Oft wird nur einmal gezahlt, danach endet der Vertrag – außer mit einer Second-Event-Option.

Alternativen und Ergänzungen

  • Berufsunfähigkeitsversicherung: monatliche Rente, wenn Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können – der wichtigste Schutz für Ihre Arbeitskraft.
  • Erwerbsunfähigkeitsversicherung: Rente, wenn Sie keiner Tätigkeit mehr nachgehen können – günstiger als die BU, aber mit strengeren Voraussetzungen.
  • Grundfähigkeitsversicherung: Rente, wenn Sie bestimmte Fähigkeiten wie Sehen, Gehen oder Greifen verlieren.
  • Private Unfallversicherung: leistet bei bleibenden Schäden nach einem Unfall, nicht bei Krankheiten.
  • Reine Krebsversicherung: günstiger, zahlt aber nur bei Krebs.
  • Multi-Risk-Versicherung: kombiniert mehrere Leistungsauslöser, z. B. schwere Krankheiten, Grundfähigkeiten und Pflegebedürftigkeit.

Checkliste: Darauf sollten Sie beim Abschluss achten

  • Krankheitsdefinitionen: Ab wann gilt eine Krankheit als „schwer“? Die Definition ist wichtiger als die Zahl der Krankheiten.
  • Teilleistungen: Gibt es schon bei frühen Stadien Geld?
  • Wartezeit: Meist drei oder sechs Monate ab Vertragsbeginn, oft vor allem für Krebs.
  • Überlebenszeit: Meist 14, teils 28 Tage nach der Diagnose.
  • Beitrag: Ist er für die ganze Laufzeit garantiert?
  • Laufzeit: Bis zu welchem Alter sind Sie geschützt? Lässt sich der Schutz verlängern?
  • Nachversicherungsgarantie: Können Sie die Summe z. B. bei Heirat, Geburt oder Immobilienkauf ohne neue Gesundheitsprüfung erhöhen?
  • Zusatzleistungen: Sind Kinder mitversichert? Gibt es einen Todesfallschutz oder eine zweite Zahlung bei einer weiteren Erkrankung?
  • Gesundheitsfragen: Beantworten Sie sie vollständig und wahrheitsgemäß.

Seit 2004 berät die SIGURON GmbH als Versicherungsmakler zur Absicherung schwerer Krankheiten. Aktuelle Entwicklungen lesen Sie in unseren News, Antworten auf häufige Fragen in unserem FAQ-Bereich. Im kostenlosen Vergleich sehen Sie, welche Tarife zu Ihrem Alter, Ihrer Gesundheit und Ihrer Wunschsumme passen.

Überblick

Dread-Disease-Versicherung: Das Wichtigste zusammengefasst

Was ist eine Dread-Disease-Versicherung?

Eine Dread-Disease-Versicherung zahlt, wenn bei der versicherten Person eine schwere Krankheit festgestellt wird. Anders als bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung wird hier nicht der Arbeitsausfall abgesichert. Stattdessen steht die Leistung zur freien Verfügung. Das Geld kann für medizinische Behandlungen, den Umbau der Wohnung, die Tilgung eines Kredits oder zur finanziellen Absicherung der Familie genutzt werden.

Warum ist eine Dread-Disease-Versicherung sinnvoll?

Schwere Krankheiten können jeden treffen. Die Behandlung und mögliche Ausfallzeiten bei der Arbeit belasten viele Betroffene finanziell. Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 518.000 Menschen neu an Krebs, rund 270.000 erleiden einen Schlaganfall, und rund 186.000 werden wegen eines Herzinfarkts im Krankenhaus behandelt. Die Dread-Disease-Versicherung schützt vor den finanziellen Folgen und gibt Sicherheit in einer ohnehin schwierigen Zeit.

Welche Krankheiten sind abgedeckt?

Die genauen Leistungen variieren je nach Anbieter. Zu den häufigsten abgesicherten Krankheiten zählen:

  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Krebs
  • Multiple Sklerose
  • Organtransplantationen

Es lohnt sich, die Vertragsdetails genau zu prüfen. Nicht alle Tarife decken dieselben Krankheiten ab – ein Vergleich hilft, den passenden Schutz zu finden.

Dread-Disease-Versicherung: Anbieter in Deutschland

Eigenständige Dread-Disease-Tarife haben in Deutschland nur einige Versicherer im Angebot – viele andere bieten den Schutz bei schweren Krankheiten als Baustein in der Berufsunfähigkeits- oder Risikoversicherung an. Bekannte Anbieter sind zum Beispiel:

  • NÜRNBERGER
  • Canada Life
  • BarmeniaGothaer
  • Zurich

Die Bedingungen unterscheiden sich deutlich. Ein Vergleich zeigt Ihnen, welcher Tarif zu Ihnen passt.

Schlaganfall absichern: worauf es ankommt

Eine eigene Schlaganfall-Versicherung gibt es kaum – der Schutz ist fast immer Teil einer Dread-Disease-Versicherung. Achten Sie besonders auf:

  • Definition: Reicht die Diagnose, oder müssen bleibende neurologische Ausfälle nachgewiesen werden?
  • Versicherungssumme: Wie hoch ist die Auszahlung im Ernstfall?
  • Wartezeit: Ab wann greift der volle Schutz?

Im Vergleich sehen Sie, wie die Tarife einen Schlaganfall definieren.

Herzinfarkt absichern

Auch der Herzinfarkt ist in praktisch jeder Dread-Disease-Versicherung enthalten. Sie zahlt die vereinbarte Summe, sobald ein Herzinfarkt im Sinne der Bedingungen festgestellt wird – auch wenn Sie danach weiterarbeiten. Die Tarife unterscheiden sich aber darin, welche Befunde für eine Leistung vorliegen müssen und ob auch Eingriffe wie Bypass- oder Herzklappen-Operationen versichert sind. Zurich etwa hat die Leistungsvoraussetzungen bei Herzerkrankungen 2025 vereinfacht.

Worauf Sie achten sollten

Vor dem Abschluss einer Dread-Disease-Versicherung lohnt sich ein genauer Blick auf diese Punkte:

  • Krankheitsdefinitionen: Welche Krankheiten sind versichert – und ab welchem Schweregrad?
  • Teilleistungen und Wartezeit: Gibt es Geld schon bei frühen Stadien, und ab wann greift der Schutz?
  • Gesundheitsfragen: Alle Versicherer fragen nach Ihrer Gesundheit. Beantworten Sie die Fragen vollständig und wahrheitsgemäß.
  • Beitrag und Laufzeit: Ist der Beitrag garantiert, und bis zu welchem Alter sind Sie geschützt?

Alle Punkte im Detail: Checkliste für den Abschluss.

Fazit: Sicherheit im Ernstfall

Eine Dread-Disease-Versicherung verschafft Ihnen finanziellen Spielraum, wenn Sie sich ganz auf Ihre Genesung konzentrieren möchten. Mit unserem kostenlosen Vergleich finden Sie den Tarif, der zu Ihrem Bedarf und Budget passt.

Dread-Disease-Tarife jetzt vergleichenTarife jetzt vergleichen
Versicherte Krankheiten

Diese schweren Krankheiten sind häufig versichert

Eine Auswahl der Krankheiten, die in vielen Dread-Disease-Tarifen abgesichert sind. Welche Krankheiten genau versichert sind, regeln die Bedingungen des jeweiligen Tarifs – genau das prüfen wir für Sie im Vergleich. Nicht versichert sind meist psychische Erkrankungen sowie Erkrankungen von Rücken und Gelenken.

  • Krebs
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Multiple Sklerose
  • Organtransplantation
  • Blindheit
  • Taubheit
  • Lähmung
So funktioniert’s

In 3 Schritten zu Ihrem Vergleich

  1. 1

    Tarifdaten wählen

    Versicherungssumme und Laufzeit festlegen – das dauert nur wenige Klicks.

  2. 2

    Angaben ergänzen

    Geburtsdatum, Berufsstatus und Ihre Kontaktdaten – sicher per SSL übertragen.

  3. 3

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FAQ

Häufige Fragen zur Dread-Disease-Versicherung

Alle Fragen & Antworten
Wie lange dauert eine Auszahlung bei einer schweren Krankheit?

Nach der Diagnose gilt bei vielen Tarifen eine Überlebenszeit von 14 Tagen, teils auch 28 Tage. Liegen dem Versicherer alle ärztlichen Unterlagen vor, zahlt er in der Regel innerhalb weniger Wochen.

Ist die Dread-Disease-Versicherung steuerlich absetzbar?

Die Beiträge zur Dread-Disease-Versicherung können Sie als sonstige Vorsorgeaufwendungen in der Einkommensteuererklärung angeben. Dafür gilt ein Höchstbetrag von 1.900 € im Jahr für Arbeitnehmer und Beamte bzw. 2.800 € für Personen, die ihre Krankenversicherung vollständig selbst tragen (Stand 2026). Weil dieser Höchstbetrag meist schon durch die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung ausgeschöpft ist, wirken sich die Beiträge zur Dread-Disease-Versicherung in der Regel steuerlich nicht aus. Die Auszahlung ist für Privatpersonen in der Regel steuerfrei.

Gibt es eine Wartezeit?

In der Regel ja. Bei vielen Tarifen beginnt der volle Versicherungsschutz erst nach einer Wartezeit von drei bis sechs Monaten ab Vertragsbeginn. Tritt die Krankheit in dieser Zeit auf, wird meist nicht geleistet. Achten Sie im Vergleich deshalb auch auf die Wartezeit.

Wie sieht die Auszahlung bei der Dread-Disease-Versicherung aus?

Die Dread-Disease-Versicherung zahlt keine monatliche Rente, sondern die vereinbarte Versicherungssumme auf einmal nach der Diagnose. Viele Tarife leisten bei frühen Stadien bestimmter Krankheiten bereits einen Teilbetrag. Ist ein Todesfallschutz vereinbart, erhalten Ihre Hinterbliebenen im Todesfall die vereinbarte Todesfallsumme. Bei manchen Tarifen wird eine bereits gezahlte Krankheitsleistung darauf angerechnet.

Für wen ist eine Dread-Disease-Versicherung geeignet?

Besonders sinnvoll ist sie für Hauptverdiener, Familien mit laufenden Krediten und Selbstständige ohne Lohnfortzahlung. Für Ihre Arbeitskraft ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung meist der wichtigere Grundschutz – die Dread-Disease-Versicherung ergänzt sie gut. Erhalten Sie wegen Ihres Berufs oder Ihrer Gesundheit keine bezahlbare BU, kann sie eine Alternative sein.

Warum ist sie für Selbstständige, Freiberufler und Unternehmer besonders wichtig?

Selbstständige haben oft keinen ausreichenden Schutz durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung – und keine Lohnfortzahlung und kein Krankengeld in gewohnter Höhe. Fällt der Inhaber durch eine schwere Krankheit aus, laufen die Kosten des Betriebs weiter. Die Einmalzahlung der Dread-Disease-Versicherung verschafft finanziellen Spielraum, um den Betrieb zu sichern, Personal zu überbrücken oder Verbindlichkeiten zu bedienen.

Was ist eine Keyperson-Versicherung?

Bei einer Keyperson- oder Keyman-Versicherung versichert ein Unternehmen eine Schlüsselperson, etwa den Geschäftsführer oder einen wichtigen Mitarbeiter, gegen schwere Krankheiten. Erkrankt diese Person, erhält das Unternehmen die vereinbarte Summe, um den Ausfall finanziell abzufedern.

Sind Kinder mitversichert?

Bei vielen Tarifen sind Kinder der versicherten Person beitragsfrei mitversichert – je nach Anbieter bis zum 18. Geburtstag (z. B. NÜRNBERGER) oder bis 25 Jahre (z. B. Canada Life) und mit einer geringeren Summe. Einige Versicherer bieten außerdem eigene Verträge für Kinder an.

Gibt es einen lebenslangen Versicherungsschutz?

Echter lebenslanger Schutz ist selten. Meist vereinbaren Sie eine feste Laufzeit bis zu einem Endalter – bei manchen Anbietern bis 75 Jahre. Viele Tarife lassen sich zusätzlich mit einer Todesfallleistung für die Hinterbliebenen kombinieren.

Was bedeutet „Second Event“?

Auf eine schwere Krankheit kann eine weitere folgen. Mit dem Zusatzbaustein „Second Event“ erhalten Sie bei einer erneuten schweren Erkrankung noch einmal eine Leistung – je nach Tarif oft mit einem Teil der ursprünglichen Summe, bei Canada Life (MultiPay) z. B. mit der Hälfte.

Wie hoch sind die Beiträge?

Die Beiträge hängen vor allem vom Eintrittsalter, dem Gesundheitszustand, der Laufzeit, der Versicherungssumme und den versicherten Krankheiten ab; bei vielen Tarifen spielt auch der Raucherstatus eine Rolle. Das Geschlecht wirkt sich seit Einführung der Unisex-Tarife im Dezember 2012 nicht mehr auf den Beitrag aus. Am besten vergleichen Sie mehrere Angebote – kostenfrei und unverbindlich.

Endet der Vertrag nach der Auszahlung?

Bei vielen Tarifen ja: Nach der vollen Leistung endet der Vertrag. Mit einer Second-Event-Option, z. B. MultiPay bei Canada Life, kann der Schutz mit reduzierter Summe weiterlaufen.

Zahlt die Versicherung bei psychischen Erkrankungen?

In der Regel nicht. Dafür ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung der passende Schutz.

Kann ich meinen Partner mitversichern?

Bei einigen Anbietern ja – zum Beispiel als „verbundene Leben“ in einem Vertrag (Zurich) oder mit eigenem Schutz im selben Vertrag (Canada Life).

Was passiert bei Vorerkrankungen?

Vorerkrankungen müssen Sie bei den Gesundheitsfragen vollständig angeben. Der Versicherer kann dann einen Zuschlag verlangen, die Krankheit ausschließen oder den Antrag ablehnen. Mehr dazu im Abschnitt Gesundheitsfragen und Vorerkrankungen.

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